Die Geschichte der Band
1959
Einige Schüler des Attila József Gymnasiums gründen eine Band unter den Namen Ciklon. János Kóbor - Rhythmusgitar András Kovacsics - Sologitar József Laux - Schlagzeug István Varsányi - Bassgitar , Bassgeige Zur selben Zeit etwa gründen einige Schüler des Gymnasiums Sándor Petöfi eine andere Band mit den Namen Próféta .  László Benkö - Klavier , Gesang Gyözö Bánkúti - Trompete Tamás Künsztler - Schlagzeug Ferenc Tornóczky - Gitar  Beide Gruppen spielen in dieser Zeit gagenfrei. 1962 In diesem Jahr entsteht aus beiden Bands eine Formation: László Benkö - Klavier, Gesang János Kóbor - Rhythmusgitar András Kovacsics - Sologitar Péter Láng - Saxofon Tamás Künsztler - Schlagzeug István Varsányi - Bassgitar, Bassgeige Ihr erster Auftritt unter den Namen Omega ist am 23.09.1962. Der Band Name selbst resultiert aus der Namenswahl durch den Veranstalter Ein wenig später wird die Gruppe von Zsuzsa Koncz (Gesang) unterstützt, welche ihre ersten gesanglichen Auftritte bestreitet. 1963 Zsuzsa Koncz und Péter Láng verlassen die Band. Für sie kommen László Harmath - Bassgitar, Saxofon und Mari Wittek - Gesang 1964 László Harmath und Tamás Künsztler verlassen die Band. Sie werden ersetzt durch Tamás Somló und József Laux von der Benkó Dixiland Band. In diesem Jahr treten sie im Eötvös Klub zum ersten Mal auf. Es wird später der Stammklub von Omega. 1966 Nach dem Weggang von Mari Wittek stellt sich János Kóbor hinter dem Mikrofon. Die este vier Singles erscheinen, auf denen sie englische Hits interpretieren. In den Clubs Várklub-Burgklub / Kinizsi utca-Kinizsi Strasse / Balatonszemesi Müvelödési Ház-Kulturhaus in Balatonszemes und Lörinci Müvelödési Ház-Kulturhaus in Lörinc treten sie nun regelmäßig auf. 1967 Die erste ungarische Singles erscheint. Sie treten erstmals beim Tanzmusikfestival auf. István Varsányi und András Kovacsics verlassen die Band. Für beide kommen Tamás Mihály und Gábor Presser. Sie wirken in dem Film „Ezek a fiatalok„ (diese junge Leute) mit einem Song mit. 1968 György Molnár kommt in die Band. In Budapest treten sie gemeinsam mit den englischen Bands Traffic und Spencer Davis Group auf. John Martin (Manager Spencer Davis Group) gefällt Omega. Er lädt sie nach England für eine Tour ein. Sie treten unter anderem in dem bekannten Marquee Klub auf, wo Eric Clapton und George Harrison der Band gratulieren. Die Plattenfirma Decca nimmt eine Platte von Omega mit dem Titel „Red star from Hungary“ auf. Sie bekommen die nächste Einladung für eine Tour durch England. Eine zweite Platte kann leider nicht aufgenommen werden. Sie müssen nach Ungarn zurückkehren, denn es hieß, „es kann nicht sein, dass eine ungarische Band im Westen ein Album aufnimmt und in Ungarn nicht. Es wurde schnell in Budapest ihre erste ungarische Platte aufgenommen. „Trombitás Frédi és a rettenetes emberek„ wird noch im gleichen Jahr 100 000 mal verkauft und erreicht Gold Status. Die meisten Texte auf der Platte schrieb Anna Adamis. 1969 Sie bekommen eine Rolle in dem Film „Extázis 7–10–ig„ (Extase von 7-10). Im gleichen jahr erscheint ihre zweite Langspielpatte mit dem Titel Tízezer Lépés. Es folgen unzählige Veranstaltungen, darunter ihr erster Auftritt im Kisstadion. 1970 In Tokio auf dem Yamaha Festival erreichen sie den zweiten Platz mit dem Titel „Gyöngyhajú lány„ , welcher ein Welthit wird. Darüber hinaus bekommen sie den Sonderpreis der Jury und jeder Musiker bekommt ein Motorrad. Auf dem Flug müssen sie in der russische Steppe notlanden. Seitdem steigt Mecky nicht mehr ins Flugzeug. In Spanien auf dem Barbarelle Festival erhalten sie den Sonderpreis und touren anschließend durch Europa. Das dritte Album „Èjszakai országút„ erscheint. Für den Film „Sárika drágám„ (Sárika mein Liebling) schreiben sie die Musik. 1971 Erneute Besetzungswechsel: Gábor Presser und József Laux verlassen Omega und gründen die Band Locomotiv GT. Für sie kommt von „Neoton“ Ferenc Debreceni. Das ist die endgültige Besetzung: László Benkö „Laci„ - keyb, voc Ferenc Debreceni „Ciki„ - dr János Kóbor „Mecky„ - voc Tamás Mihály „Misi„ - bg György Molnár „Elefánt„ - g   Es folgen Verschiedene Auftritte in Europa. In der Kongreßhalle Berlin findet das 1.Omega Konzert in der DDR statt. 1972 Das neue Album „200 évvel az utolsó háború után„ (200 Jahre nach dem letzten Krieg) wird zensiert. Zwischen 17. Januar und 10. März während der Landestour nehmen sie eine Liveplatte auf, welche die nichtzensierten Titel vom „200 évvel az utolsó háború után„ enthält und den Titel „Èlö Omega„ bekommt. Erneut folgen europäische Auftritte, unter anderem in Spanien, DDR und Finnland. 1973 Es wird ein Vertrag mit der westdeusche Plattenfirma Bellaphon abgeschlossen. Das erste englischsprachige Album erscheint mit dem Titel „ Omega „. Die erste Konzerte in der BRD folgen in verschiedenen Universitätsclubs. Einige Monate später erscheint das nächste englischsprachige Album mit dem Titel „200 after the last war„. Beide Alben und die Konzerte bekommen sehr gute Resonanzen von der Presse. In Ungarn erscheint das fünfte Album „Omega 5„. Die ursprüngliche Version wurde mit Orchester aufgenommen und zensiert. Jemand war die Meinung das Rock und Klassik nicht zusammengehört. 1974 Bei Bellaphon erscheint das nächste Album mit dem Titel „Omega III„. Weitere Konzerte in Europa. Die Anlage der Band wird erweitert und modernisiert. 1975
In Ungarn erscheint das Album „Nem tudom a neved„ , in der BRD „The hall of floaters in the sky„ . Touren durch Ungarn und Europa. Unter anderem mit den Bands: Manfred Mann, Free, Golden Earring und Uriah Heep. 1976 Beginn der großen internationalen Erfolge. Bei Bellaphon erscheint das erfolgreichste Omega Album “Timerobber“. In der BRD bekommt das Album innerhalb von wenigen Tagen Gold. In der Hitparade in der Schweiz erreichen sie den dritten Platz hinter Santanas – Amigos und Led Zeppelins - Presence. Wieder Konzerte in Ungarn , BRD , Spanien , Polen , Benelux Staaten. In der Schweiz sind sie unterwegs mit Supertramp. 1977 In Ungarn erscheint das Album „Idörabló„ und erreicht in wenigen tagen Gold Status. Es folgt eines ausgiebige Tour in Ungarn. In der BRD erscheint das Album „On tour„, woraufhin zahlreiche Konzerte folgen. 1978 In Ungarn erscheint das achte Album der Band, „Csillagok útján„ und wird mehr als eine halbe Million Stück verkauft wird. Zeitgleich erscheint diese Platte in der BRD unter dem Namen „Skyrover„ und bekommt nachj einigen Wochen in mehreren europäischen Ländern Gold. Sogar in den USA ist die Scheibe erhältlich. Wieder folgen zahlreiche Konzerte in Ungarn und Europa. .
1979 Das neunte Album „Gammapolis„ erscheint in Ungarn und in der BRD. Wieder zahlreiche Konzerte in Europa und in Ungarn. Zum Konzert im Kisstadion waren sehr viele Vertreter von verschiedenen Plattenfirmen (unter anderem WEA, CBS, ARIOLA, Polygram, Phonogram, Aves) anwesend, um Omega zu beobachten. Es erscheint das Live Doppelalbum „Kisstadion `79“ . 1980 Der Vertrag mit Bellaphon läuft aus. Mit Frank Farian kommt es zu einem neuen Vertrag bei der Plattenfirma WEA. Ab 1. April im Frankfurter Hot Line Studio nehmen sie das neue Album mit dem Titel „Working„ auf. In Ungarn tourt die Band mit Beatrice und Locomotiv GT. Mit LGT spielen sie gemeinsam „Gyöngyhajú lány“, welcher in den Film „Kopaszkutya„ (Hund ohne Haare) kommt. Es folgen mehrere Konzerte in Deutschland. Der alte und neue Produzent Peter Hauke versucht die Band zu überreden in Richtung Neue Deutsche Welle zu gehen. Omega möchte das nicht, so das eine Trennung unumgäglich ist. Daher gibt es dann lange keine englischsprachige Platte mehr. 1981 Es erscheint ihr zehntes Album „Az arc„ mit einer großen Tour durch Ungarn. In der DDR wird die Band in einer Radiosendung zur beliebtesten Band gewählt. 1982 Es erscheint das Album „XI„ mit folgenden Konzerten in Europa , auch die legendäre zwei Konzerte in Berlin Plänterwald im heftigen Gewitter. Fünf große Konzerte im Budapest Sporthalle vor ca. 60 000 Leute im Herbst dieses Jahres. Der Regisseur Miklós Jancsó dreht davon einen Kinofilm mit dem Titel Omega Omega Omega. 1983 Es erscheint das Live Doppelalbum „Jubileumi Koncert„. Bei den Konzerten in Ungarn ist László Benkö mit seinem neuem Album Lexikon im Vorprogramm. Unterstützt wird er von der fast kompletten Omegamannschaft. Außer Elefánt sind sie alle dabei. 1984-1985 Omega ist auf Tour in Ungarn und Europa. In der DDR sind sie mit den „Puhdys“ unterwegs. 1986 Das zwölfte Album „A föld árnyékos oldalán“ erscheint und besticht durch einen neuen Musikstil. Die Band bekommt den Liszt Preis - den höchsten Preis in Ungarn für die Musik. 1987 Das Album dreizehnte Album „Babylon„ erscheint. Zwei Konzerte im Kisstadion in Budapest . Die Konzerte werden aufgezeichnet. In der DDR gastiert die Band in der Fernsehsendung „Rund“ aus Frankfurt (Oder) mit drei Titeln (play back) vom aktuellen Album. In der Sendung sind auch Jessica und Status Quo. Zudem erhält die Band für ihre bisherigen Alben in ihrem Heimatland eine Goldene Schallplatte. 1988 - 1993 Die Band pausiert. 1993 Die Aufnahme des Konzertes im Kisstadion 1987 erscheint auf VHS Video. 1994 Konzert in Siófok (Hauptprobe für das Népstadionkonzert) Am 3. September das Konzert im Népstadion im heftigen Gewitter. Zu dem Eintrittskarten gab es eine Maxi Cd , die den Titel Miss World erhält. Die Aufnahme des Konzerts erscheint später auf VHS Video und CD. Konzert in Pécs auf dem Dach eines Warenhauses. Bei den Konzerten schließt sich Tamás Szekeres der Band an . 1995 Es erscheint das Album „Trans and dance„. Daruf sind auch Kompositionen vom ehemaligen Musiker der Band Gabor Presser zu entdecken. 1996 Erscheint das Album in englischer Sprache. 1997 In Deutschland wird das deutschsprachiges Album mit dem Titel „Das deutsche Album„ veröffentlicht. Es erhält Titel der Anfang der siebzigen Jahren beim Rundfunk der DDR aufgenomme deutschsprachige Titel. Da diese Cd ohne Genehmigung von Omega auf die Markt kam, untersagte Omega den weiteren Vertieb. 1998 Das zensierte Album „200 évvel az utolsó háború után„ aus dem Jahr 1972 wird im Original veröffentlicht. 1999 Ein großes Stadionkonzert im Budapester m Népstadion findet am 4.September statt. Die Aufnahmen werden auf CD, VHS Video und DVD im Jahr 2000 veröffentlicht. Am Tag des Konzertes wird auch eine Omega Aktiengesellschaft gegründet. Das Album „Omega 5„ wird in seiner ursprünglichen Form mit Orchester neu veröffentlicht. 2001 Superkonzert im Népstadion mit den Bands Illés, Metro und Omega . Das Konzert Népstadion 1994 erscheint auf Dvd. 2004 Nach langer Zeit wieder eine Tour durch Ungarn mit dem Motto „Napot hoztam, csillagot„ . Zum Abschluss der Tournee kommt es zu einem großen Konzert im ausverkauften Ferenc Puskás Stadion (ehemals Népstadion). 2005 Unter dem Motto „Csillagok útján„ geht die Band wieder auf Tour durch Ungarn. Von dem Konzert im Ferenc Puskás Stadion 2004 erscheint eine Dvd mit dem Titel „Napot hoztam, csillagot“ . Es folgen Dvd`s von den Konzerten in Budapest Sportcsarnok 1982 und Kisstadion 1987. Dunfish legt eine CD Triologie „Best of Omega“ auf. Konzerte im Aussland: Siebenbürgen, Prag und Landsberg (Deutschland). 2006 Konzerte in Europa: Siebenbürgen, Slovakei, Serbien, Deutschland – Berlin Das Album „Ègi jel“ erscheint und wird mit Platin belohnt. 2007 Ausgdehnte Tor durch Ungarn und ein Konzert in Dresden am Elbufer mit dem Gast Frank Schöbel - im Duett mit Mecky bei dem Welthit „Gyöngyhajú lány“. 2009 Nach langer Zeit gibt es Konzerte in Polen und der Tschechischen Republik. Auch Leipzig stand in diesem Jahr auf dem Tourplan. 2010 Konzerte in Europa. Im Herbst erscheint das Album „Omega Rhapsody“ - offizell ein Soloalbum von János Kóbor. Mit symphonischen Arrangements wurden Omega Songs in neuem, klassisch angehauchten Stilrichtungen neu eingespielt. 2011 Die Omega Rhapsody wir live mit hohem Aufwand präsentiert. Im einzigen Deutschlandkonzert des Jahres wirkt bei der Umsetzung das Hallesche Sinfonieorchester in Halle mit. Auch in Tschechien (Loket) ist diese Aufführung zu erleben. 2012 Omega feiert 50 jähriges Bestehen mit einer instrumentalen Omega Sinfonie, welche auch auf CD veröffentlicht wird. In vielen Konzerten werden die neu klingenden Omega Songs präsentiert. Die Band macht auch dafür in Lepzig, Dresden und Berlin halt und wird frenetisch gefeiert. Live Höhepunkt des Jubiläumsjahres war das Konzert der Budapester Sportarena im Oktober. 2013 Die Band wurd am 13.März für ihr musikalisches Schaffen mit dem Kossuth Preis geehrt. Mitte des Jahres erschien das Fortsetzungsalbum der „Rhapsody“ mit dem Namen „Omega Oratorium“, welche im Stil an die Vorgängerproduktion anknüpft. Live wurde das Album vor allem in Kirchen vorgestellt. In diesen Konzerten fehlte der Gitarrist György Molnár und auch Tamás Mihály.
2014-2015 Die Konzerte mit Teilen der „Rhapsody“ und „Oratorium“ werden auch in Deutschland live präsentiert. Orte waren Rostock und Kamenz. Bei den Ungarn Auftritten war György Molnár wieder mit dabei. Mikles Küronia, seit 1990 Toningenieur im Omegastudio, verstirbt. 2016 Es erscheint eine neue Single (Omega`56). Der langjährige Ton Ingenieur der Band, Tibor Gellért, verstirbt am 16.September. 2017 55 Jahre Omega wird gefeiert. Mit Konzerten in Polen, CZ, Ungarn und Deutschland (Chemnitz, Löbau, Erfurt, Rostock, Berlin, Halle, Dresden). Der offizielle Ausstieg von Tamás Mihály aus der Band wird offiziell bekannt gegeben. Das Album „Was Once Wild East“ erscheint im September und wird dominiert von internationalen Rocksongs der Musiker, welche mit Omega in den vielen Jahren guten Kontakt hatten (z.B. Olympic, Niemen, Maschine „Dieter Birr“). Im Dezember gibt es in der Budapester Sportarena ein großes Konzert mit vielen Gästen. 2018 Für ihr Lebenswerk wird die Band am 7.März mit dem „Fonogram Awards“ ausgezeichnet. Konzerte führen sie wieder in Kirchen. Am 24. Oktober verstirbt an den Folgen eines Verkehrsunfalls Tibor Nagy, welcher viele Jahre Omegas deutscher Manager war. 2019 Unermüdlich ist die Band auch in diesem Jahr auf Tour. Voller Überraschungen und nie einfallslos ist ihr neues Programm „Firestorm“. In Deutschland konnte man sie erleben in Annaberg-Buchholz, Leipzig und Erfurt. Anfang Dezember gab es Budapest dann ein großes Konzert mit Nazareth.
Omegafreunde.de 2019
Bearbeitung OF Laci / OF Peter / Karin